Am Sonntagmorgen erreichten uns mehrere Notrufe aus der Holstenstraße. Auf einer Baustelle sind mehrere Pumpen ausgefallen und verwandelten mehrere Grundstücke in einen großen See.
Das Wasser drückte in mehrere Gebäude, die bereits mit Wasser voll gelaufen waren. Neben Privathäusern war auch ein Umspannwerk der DB betroffen. Die Kräfte wurden weiter erhöht. Erst erfolgte eine Alarmstufenerhöhung auf Zugalarm und im weiteren Verlauf dann auf Vollalarm.
Während die angeforderte Baufirma versucht hat die 4 Hochleistungspumpen wieder in Betrieb zu nehmen, wurde mittels Feuerlöschkreiselpumpe, Tragkraftspritze und mehreren Tauchpumpen versucht den Wasserdruck von den Gebäuden zu nehmen. Dies gelang im weiteren Verlauf auch durch das Setzen eines Rohrdichtkissens in einem Drainageschacht. Da die Gräben um die Einsatzstelle selbst am Limit der Aufnahmekapazität waren, wurde das Wasser über lange Wegstrecke wegbefördert. Hierfür kam die Kreiskomponente AB-Schlauch, die auf der Feuerwache Halstenbek stationiert ist, zum Einsatz.
Während der Einsatz lief wurde ein komplett im Wasser stehender Kaninchenstall kontrolliert. Hier konnten leider nur 2 tote Kaninnchen geborgen werden. Die Gemeindewerke Halstenbek und auch der Bürgermeister der Gemeinde Jan Krohn machten sich vor Ort ein Bild der Lage.
Der Einsatz erstreckte sich bis in den Nachmittag. Nach längerer Aufräumzeit auf der Feuerwache konnten die Kameradinnen und Kameraden endlich ihren Sonntag im Kreise der Familie antreten.
Freiwillige Feuerwehr Halstenbek
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Holstenstraße, Halstenbek