Die Halstenbeker Kräfte waren Großteils noch von dem Einsatz 158 auf der Wache, als die Leitstelle erneut alarmierte. Aus einer Wohnung im 5.Stock eines hohen Hauses im Papenmoorweg sollte eine Rauchentwicklung wahrnehmbar sein.
Da zudem die Bewohnerin zuhause sein sollte, wurde für die Feuerwehr Halstenbek Vollalarm mit dem Zusatzstichwort "Menschenleben in Gefahr" ausgelöst. Vor Ort angekommen, konnten die Feuerwehrkräfte keine Rauchentwicklung aus dem gekippten Fenster der betroffenen Wohnung wahrnehmen.
Auch im Treppenhaus konnte kein Rauchgeruch wahrgenommen werden. Auf wiederholtes Klingeln und Klopfen an der Tür öffnete niemand die Wohnung. Erst als die Halstenbeker Kräfte die Tür gewaltsam öffnen wollten, öffnete die Bewohnerin, wollte die Einsatzkräfte jedoch nicht in die Wohnung lassen. Aus der Wohnung selbst war ein deutlicher Brandgeruch wahrnehmbar, jedoch keine Verrauchung mehr ersichtlich.
Auch auf mehrfache Aufforderung der Feuerwehr die Ursache des Brandgeruches in der Wohnung kontrollieren zu müssen, verweigerte die Bewohnerin den Feuerwehrkräften Zutritt zu der Wohnung, so dass kurze Zeit später der Zutritt zur Wohnung durch vor Ort anwesende Polizeikräfte erzwungen werden musste.
Letztlich war angebranntes Essen ursächlich für die Rauchentwicklung.
Die Einsatzkräfte öffneten zwecks Querlüftung alle Fenster. Eine Sichtung durch den Rettungsdienst wurde von der Bewohnerin verweigert, so dass das Großaufbebot der Einsatzkräfte aus Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei nach und nach die Einsatstelle wieder verlassen konnten.
Feuerwehr Halstenbek
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Papenmoorweg, Halstenbek