Mitgliederbereich

Home
Pfingstzeltlager der Jugendfeuerwehren

Borstel-Hohenraden, 25.05.2010 - Wie schon vor zehn Jahren war auch das Pfingstzeltlager  2010 der Jugendfeuerwehren des Kreises Pinneberg am Wochenende ein großes und großartiges Treffen zum 20. Bestehen der Jugendfeuerwehr Borstel-Hohenraden. Eine weiße Zeltstadt hatte sich um die Feuerwache aufgetan, in der die etwa 1000 Teilnehmer beherbergt und betreut wurden.

"Mit einem enormen Aufwand habt ihr eine super Sache geschaffen", lobte Kreisjugendfeuerwehrwart Lorenz Groth die Organisatoren, insbesondere die Gastgeber der Jugendfeuerwehr aus Borstel-Hohenraden um Jugendwart Björn Gräper und deren Helfer aus Kummerfeld, Pinneberg, Quickborn und Tangstedt. Zu den Gästen der Eröffnung zählten auch Kreispräsident Burkhard E. Tiemann (CDU) und Landrat Oliver Stolz.

"Das Lager ist einfach traumhaft!", äußerte sich auch Kreiswehrführer Bernd Affeldt im Gespräch unserer Zeitung. Das Angebot sei super und alle Teilnehmer seien mit sehr viel Spaß dabei. Ein ganz besonderer Dank ging von Wehrführer Carsten Brandt an die Dorfbewohner sowie die Vereine und Verbände. Alle hätten die Vorbereitungen tatkräftig unterstützt.

Zeltlager der Jugendfeuerwehren im Kreis gibt es seit etwa 30 Jahren. "Richtig groß sind sie aber erst mit der Zunahme an Jugendwehren in den vergangenen zehn Jahren geworden", erklärte Robin Thießen aus Bilsen, der in diesem Jahr zum zweiten Mal in das Amt des Kreispressewartes der Jugendfeuerwehr gewählt wurde.

Das Besondere in diesem Jahr: Die etwa 600 Jugendlichen waren zum größten Teil mit dem Fahrrad gekommen. Dazu gesellten sich 200 Betreuer und ebenso viele Helfer. Vertreten waren außer den Gästen der Partnerwehr Niebüll 33 Jugendfeuerwehren aus dem Kreis Pinneberg einschließlich Helgolands. Einzige Gemeinde ohne Jugendfeuerwehr ist nur noch Brande-Hörnerkirchen. "Aber daran wird gearbeitet", versicherte Thießen.

Gestartet wurde das Zeltlager am Freitagabend mit einem Nachtmarsch über 2,3 Kilometer. "Den Tang stedtern hat die Aktion so gut gefallen, dass sie die Strecke glatt verdoppelt haben", erzählte lachend der Pressewart. Ähnliche Probleme hatten beim Orientierungsmarsch am Sonnabend auch die Jugendlichen aus Hasloh, Seester und Tornesch. So wurden aus geplanten zehn 16 Kilometer.

Von einem kleinen Unfall wurden die Wettkämpfe am Sonntag überschattet. Ein Jugendlicher stürzte von einer Trittleiter und hatte Schmerzen im Rücken. Nach einem kurzen Aufenthalt im Krankenhaus wurde aber Entwarnung gegeben. "Alles in Ordnung, der läuft schon wieder", teilte Robin Thießen auf Anfrage mit.

"Zackig, Zackig! Nur noch eine Minute!" - Bei den Wettkämpfen der auf 56 Gruppen aufgeteilten 34 Jugendfeuerwehren ging es auf zwölf Parcours um Geschicklichkeit und Schnelligkeit. Manchmal war auch ein wenig Wasser mit im Spiel. Beim großen Finale gestern Mittag wurden für die verschiedenen Disziplinen die Sieger geehrt: Erster des Nachtmarsches wurde die Jugendfeuerwehr Seestermühe I. Auf Platz zwei kam Tangstedt II, auf Platz drei Heidgraben. Den Orientierungsmarsch konnte Kummerfeld für sich entscheiden, gefolgt von Schenefeld I und Prisdorf. Der Fire-Fighter-Cup ging an Schenefeld I. Zweiter wurde Seestermühe II, Dritter Ellerbek II. Den Red-Shark-Cup errang ebenfalls Schenefeld I, dahinter landete Bönningstedt II und Heist I. Der Pokal für die Ausbilder ging an die Gemeinschaft Ellerhoop/Seeth-Ekholt.

Quelle: Pinneberger Tageblatt vom 25. Mai 2010 ( Gerd Nelaimischkis )

 

 

Natürlich möchten wir das Abschneiden unserer eigenen Mannschaft nicht unterschlagen: die Jugendfeuerwehr Halstenbek erreichte beim Nachmarsch von mehr als 30 angetretenen Mannschaften den zehnten Platz, und beim Fire-Fighter-Cup unter allen 56 Teams ebenfalls den zehnten Platz. Dies sind in Anbetracht der teils recht jungen Mitglieder respektable Platzierungen, wenngleich wir zukünftig gern wieder etwas weiter oben mitmischen wollen.

Unten in der Bildergalerie finden Sie noch einige Impressionen vom Zeltlager. 

Dann sei noch ein Hinweis in eigener Sache erlaubt: Wegen Übernahmen in die Einsatzabteilung und Abgängen durch Umzug haben wir zur Zeit noch Plätze frei in der Jugendfeuerwehr. Deshalb möchten wir interessierte Mädchen und Jungen ab 12 Jahren einladen, mit uns in Kontakt zu treten (Telefonnummer 04101 - 41603 oder über das Kontaktformular, das links oben in der Navigation zu finden ist). Wir treffen uns regelmäßig 14-tägig am Montag (außer in den Schulferien) und würden uns freuen, demnächst noch einige Kinder mehr begrüßen zu können.

 
< zurück   weiter >

50 Jahre Jugendfeuerwehr

Kreisjugendfeuerwehrtag

KJFT am 19.08.2012 in Halstenbek

Noch

Letzter Einsatz

Letztes Einsatzfoto