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Voller Einsatz für die Sicherheit
Halstenbek, 22.01.2010 - An 363 Tagen waren die Wehrkameraden rund um die Uhr im Einsatz für die Sicherheit der Gemeinde. Auf dieses Ergebnis kam die Freiwillige Feuerwehr Halstenbek in ihrem Jahresbericht, wenn man die geleisteten Stunden aller Feuerwehrleute im Jahr 2009 zusammenrechnete. Am vergangenen Freitag präsentierte der neue Wehrführer Andreas Roman die Zahlen während der Jahreshauptversammlung der Halstenbeker Wehr.

Nach dem Amtswechsel in der Führungsgruppe standen zudem Neuwahlen im Vorstand an. Mit absoluter Mehrheit wählten die Feuerwehrleute Esfandiar Rastar als neuen Gruppenführer in den Vorstand. Das Vertrauen der Kameraden erwarb sich der 34-Jährige durch seine lange Mitgliedschaft in der Feuerwehr. Bereits mit zwölf Jahren trat er der Jugendfeuerwehr bei. Später sammelte er als stellvertretender Gruppenführer reichlich Erfahrung in der Führung von Menschen. "Seine Kameraden in eine gefährliche Situation zu schicken, bedeutet eine immense Verantwortung zu übernehmen. Wobei man nie vergessen sollte, dass die Sicherheit der eigenen Leute immer oberste Priorität hat", sagte Rastar.

Das Thema Sicherheit begleitet den Produktspezialisten im Vertriebsmarketing selbst in seinem Beruf. In den Lübecker Dräger Werken arbeitet er im Vertriebsbereich: Gasmasken und Ausrüstung für Rettungskräfte. Als neues Mitglied der Führungsgruppe der Halstenbeker Feuerwehr werde ihm das Expertenwissen hoffentlich ein großer Vorteil, um verantwortungsvolle Entscheidung mit zutreffen, so Rastar.
 
Wie wichtig ein kompetenter Vorstand ist, zeigte sich in den Aufgaben, die die 72 aktiven Feuerwehrleute im Jahr 2009 zu bewältigen hatte. Sie rückten insgesamt zu 191 Einsätzen aus. Davon löschten sie in 32 Fällen gefährliche Brände und leisteten in 147 Fällen in Not geratenen Menschen und Tieren Hilfe. Für diesen Einsatz bedankte sich auch Bürgermeisterin Linda Hoß-Rickmann: "Ohne den Einsatz der freiwilligen Feuerwehrleute würden wir bei starken Unwettern, wie wir sie im August vergangenen Jahres erlebten, vor einem unheimlichen Chaos stehen. In solchen Moment zeigt sich die herausragende Leistung ihrer ehrenamtliche Arbeit."
 
Quelle: Pinneberger Tageblatt vom 25. Januar 2010 ( Sauerberg )
 
 
 

 
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