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Neue Wehrführung: Ein Traum-Duo in der Pflicht
Halstenbek, 03.12.2009 - So sicher hat sich Linda Hoß-Rickmann selten gefühlt: Die Bürgermeisterin wurde vom neuen Wehrführer Andreas Roman, dem scheidenden Feuerwehrchef Frank-Michael Gormanns und dem neuen Stellvertreter Kai Semmelhack in die Mitte genommen.

"Die Amtspflichten treu und gewissenhaft, stets zum Wohl der Gemeinde und der Menschen erfüllen" - der sogenannte Beteuerungseid ist eine vom Land festgeschriebene Formel. Dem neuen Halstenbeker Wehrführer Andreas Roman und seinem Stellvertreter Kai Semmelhack dürften die Worte leicht über die Lippen gekommen sein: Am Dienstag leistete das neue Traum-Duo seinen Eid - "mit Gottes Hilfe".


Künftig bündelt sich wieder geballte Erfahrung an der Spitze der 73 aktiven Brandbekämpfer: Roman ist seit 37 Jahren in der Halstenbeker Feuerwehr aktiv, Semmelhack hat seit 1977 von der Pike auf das Handwerk gelernt. 

Ein Generationswechsel, der lange vorbereitet wurde: Wenn Frank-Michael Gormanns, der in diesem Monat seinen 65. Geburtstag feiert und deshalb altersbedingt das Amt des Wehrführers nach 19 Jahren am 31. Dezember abgeben muss, übernimmt mit Roman (52) ein erfahrener Freund das Zepter.


Die Zahlen sprechen für sich: Februar 1972 Eintritt in die Jugendfeuerwehr, Januar 1975 Einsatzlabteilung. 1976-1981 stellvertretender Jugendwart, 1983 bis 1991 Gruppenführer. 1991 bis 2001 Zugführer, seit 2001 stellvertretender Wehrführer, 16 Jahre Vorstandsarbeit. Für das rastlose Ehrenamt gab es für Roman Auszeichnungen satt: Hauptbrandmeister mit drei Sternen, Leistungsspange, Brandschutz-Ehrenzeichen und Ehrenkreuz in Silber, Feuerwehr-Ehrenkreuz und Verdienstmedaille in Gold. 



Kamerad Semmelhack (46) dürften sich die Aktiven ebenfalls ob der Erfahrung blind anvertrauen. Der Jugendfeuerwehr trat der 46-Jährige 1977 bei, ab 1981 wurde der Eifer mit der Einsatzleitung belohnt. Von 1987 bis 1989 war der Feuerwehrmann stellvertretenden Gruppenführer, die Beförderung zum Gruppenführer und Vorstandsmitglied erfolgte 1989. 

Zudem war Semmelhack drei Jahre Kreisfachwart für Brandschutzerziehung. An seinem Revers prangen unter anderem das Brandschutz-Ehrenzeichen in Silber sowie das Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze.

Quelle: Pinneberger Tageblatt vom 3. Dezember 2009 ( Vogel )

 
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