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Feuerwehr "rettet" neun kleine Kinder
Halstenbek, 09.07.2009 - Gestern um 8.42 Uhr ertönte der Brandmelder in der Schule im Ortskern. In wenigen Minuten waren 25 Feuerwehrmänner vor Ort. Mit der Drehleiter wurden eingeschlossene Kinder vor dem "Feuertod" gerettet. Der Einsatz unter schwerem Atemschutz verlief optimal. Feuerwehrchef Frank-Michael Gormanns freut sich über das tadellose Verhalten der Grundschüler.

Es wird gelesen, gerechnet, gesungen. Ganz normaler Unterricht an der Grundschule Nord in Halstenbek. Doch gestern wurde um 8.42 Uhr der Alltagstrott je unterbrochen: Ohrenbetäubend versetzte der Feueralarm die Kinder in Angst und Schrecken. Erste Schüler stürmen ins Freie, in wenigen Minuten sind 25 Einsatzkräfte auf vier Einsatzfahrzeugen - inklusive 4600 Litern Löschwasser - vor Ort.
 
Die Situation ist "dramatisch": Während Grundschüler mit ihren Lehrern geordnet nach draußen stürmen, werden neun Kinder vermisst. Die Lage ist schnell erkannt: Sie sind im zweiten Obergeschoss eingeschlossen. Die Drehleiter wird mit sicheren Handgriffen eingerichtet, gleichzeitig rückt der Stoßtrupp mit schwerem Atemschutz Stockwerk für Stockwerk, Raum für Raum vor. 

Wehrführer Frank-Michael Gormanns und Gruppenführer Torsten Seck haben das Sagen - und alles im Blick. Per Funk lässt sich das Duo ständig die Lage schildern. Endlich die erlösende Nachricht: Feuer aus, alle Personen in Sicherheit. Keine Verletzten.


Gormanns ist mit seinem Team zufrieden. Doch die Angst ist stets dabei: "Es besteht immer die Gefahr, dass sich Kinder bei Feuer verstecken. Dann wird die Lage schwierig." Grund genug, stets ähnliche Szenarien kontinuierlich zu üben. Gormanns lobt die Schüler: "Alle haben sich vorbildlich verhalten."

Quelle: Pinneberger Tageblatt vom 9. Juli 2009 ( Vogel )
 
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