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Halstenbek, 19.11.2008 - „Hier Leitstelle West… das ist ein Einsatz für die Feuerwehr Halstenbek…“ Dieser Satz ist aus dem Vokabular unserer Kameraden eigentlich kaum wegzudenken. Seit der Einführung der Funkalarmempfänger (Pieper) im Jahre 1972 informierten die Leitstellen-Disponenten die alarmierten Kräfte über Art, Ort und Umfang des Einsatzes per Funkdurchsage. In diesem Jahr löst die digitale Alarmierung die analoge Technologie aus den frühen 1970er Jahren ab.
Vorteile der neuen Technik sind eine verbesserte Erreichbarkeit der Einsatzkräfte und eine verschlüsselte Übertragung der Einsatzmeldung in Textform auf den sog. DME (Digitaler Melde Empfänger), die insbesondere den aktuellen Datenschutzanforderungen Rechnung tragen wird.
Mit insgesamt 70 Sendestationen ist die gesamte Fläche der Kreise, die von der Integrierten Regionalleitstelle Elmshorn aus versorgt werden, zuverlässig abgedeckt. Damit ist es das größte und zugleich modernste kommunale Alarmierungsnetz in Schleswig-Holstein. Mit der heutigen Ausgabe der neuen Funkmeldeempfänger stellt die Feuerwehr Halstenbek zeitgleich auch die Personaleinteilung um. Künftig werden, je nach Einsatzlage, unterschiedliche Personengruppen alarmiert. Es gibt eine Einteilung in Klein,- Zug,- oder Vollalarm. Beim Klein- und Zugalarm gibt es zusätzlich eine Tag und Nacht Einteilung, damit die Einsatzbelastung von mittlerweile 160 Einsätzen jährlich auch gleichmäßig auf die Kameraden verteilt wird. Die Webredaktion wünscht also viel Spaß beim Lesen der Textnachrichten, wenn es denn künftig heißt:
„Kleinalarm Nacht_03.15 Uhr_PKW-Brand_A23 > Süden_Auffahrt Krupunder“  |