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Dieser Elektroschocker rettet Leben |
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Halstenbek, 04.06.2008 - In den USA gibt es kaum noch einen öffentlich zugänglichen Ort ohne Defibrillatoren. Der lebensrettende Elektroschocker bei plötzlichem Herzstillstand oder Herzkammerflimmern kann sogar von Laien eingesetzt werden. In Halstenbek wurde gestern das erste öffentlich erreichbare "Defi" im Eingangsbereich des Seniorenzentrums an der Hartkirchener Chaussee installiert.
Bürgermeisterin Linda Hoß-Rickmann freut sich, dass die Gemeindewerke die Kosten in Höhe von 2000 Euro für die Anschaffung des Rettungsgeräts übernommen haben. Bisher verfügt nur die Feuerwehr über zwei Defibrillatoren. Der Standort des Geräts ist deutlich gekennzeichnet. Die Mitarbeiter des Altenzentrums sind in der Handhabung ausgebildet.
Doch notfalls kann auch ein Helfer ohne Einweisung mit dem Apparat zurechtkommen. Rolf Tenhagen vom Hersteller Cardiac Science führte den vollautomatischen Ablauf vor. Jeder Schritt der Rettungsaktion wird per Lautsprecher angesagt, bis die Kontakt-Elektroden richtig am Brustkorb des Notfall-Patienten platziert sind und der Elektroschock ausgelöst wird. Dabei passt sich der Automat dem Tempo des Helfers an. Anweisungen werden wiederholt, bis sie richtig ausgeführt worden sind.
Sogar die weiteren Schritte bis zum Eintreffen des Notarztes wie Herzmassage und Atemspende werden nach dem Elektroschock erläutert.
Die Bürgermeisterin und Wehrführer Frank-Michael Gormanns waren sich darin einig, dass es mehr solcher Geräte in der Gemeinde geben sollte. Wichtig sei jedoch ein Standort unter Aufsicht mit langen Öffnungszeiten. Sollte so ein Gerät am Bahnhofsvorplatz Krupunder installiert werden, befürchtet Gormanns, dass der Lebensretter bald dem Vandalismus zum Opfer fallen dürfte.
Quelle: Hamburger Abendblatt vom 4. Juni 2008 ( Burmeister ) Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier. |
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