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Jugendfeuerwehr macht Leistungsspange 2003

10 Mitglieder der Jugendfeuerwehr Halstenbek haben am 20. September 2003 die Leistungsspange in Glückstadt (Kreis Steinburg) erfolgreich abgelegt. Die Leistungsspange der deutschen Jugendfeuerwehr ist sozusagen die „Gesellenprüfung“ der Jugendfeuerwehrleute. Sie stellt eine Gruppenleistung dar. Eine Gruppe von neun Jugendfeuerwehrleuten, eine so genannte Löschgruppe, ist für die Erfüllung der Aufgaben zum Erwerb Leistungsspange notwendig.

Um die Leistungsspange zu erwerben, hat die Gruppe fünf Aufgaben zu meistern, für die dann jeweils 1 bis 4 Punkte (je nach Leistung) vergeben werden:

Zunächst haben die neun Jugendfeuerwehrleute ihr feuerwehrtechnisches und allgemeines Wissen in einer theoretischen Prüfung unter Beweis stellen. Danach muss die Gruppe einen Löschangriff, dessen Ablauf sich nach der Feuerwehrdienstvorschrift (FwDV4 – Die Gruppe im Löscheinsatz) richtet, aufbauen. Es folgt die so genannte Schnelligkeitsübung, bei der die Gruppenmitglieder acht  C-Druckschläuche möglichst schnell und ohne Windungen zusammenkuppeln müssen. Die sportliche Leistungsfähigkeit der Jugendfeuerwehrleute wird beim Staffellauf und Kugelstoßen auf die Probe gestellt. Von den Bewertern wird außerdem das Auftreten und die Disziplin der Gruppe bewertet.

Viele Elemente der Leistungsspange gehören zum normalen Ausbildungsprogramm für Jugendfeuerwehrleute. Nach den Sommerferien haben die Jugendwarte und Ausbilder die Gruppe in vielen Sonderdiensten abschließend auf die Leistungsspange vorbereitet.

Folgende Mitglieder Halstenbeker Jugendfeuerwehr haben die Leistungsspange erworben:

Ricardo Bazelak, André Hatje, Stefan Hill, Jennifer Hosse, Dennis Nothdurft, Ole Palm, Sören Raddusch, Kim Rösler, Verena Vater, Andreas Zika

Ein Halstenbeker Jugendfeuerwehrmann hat die Leistungsspange in der Gruppe der Jugendfeuerwehr Kummerfeld absolviert. Ein schöner Beweis dafür, dass die Jugendfeuerwehren des Kreises Pinneberg sich untereinander tatkräftig unterstützen.

 
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